**
   
____ timelineKontrolle _________|___ Dokumentation | Infoblatt | ____ Links _______ Wikipedia ___ | ___ Timeline_Grafiken ___
   
Eingaben: Personen ____ Geschehensart __ + ___Geschehen_ | Themenkreis | Blickrichtungen

Suche in ___project-timeline__

1018

Wassily Kandinsky >>>
war ein russischer Maler, Grafiker und Kunsttheoretiker, der auch in Deutschland und Frankreich lebte und wirkte.

Mit Franz Marc war er Mitbegründer der Redaktionsgemeinschaft Der Blaue Reiter, die am 18. Dezember 1911 ihre erste Ausstellung in München eröffnete. Der Blaue Reiter ging aus der 1909 gegründeten Neuen Künstlervereinigung München hervor, in der er zeitweise Vorsitzender war. In der Weimarer Republik war er als Lehrer am Bauhaus tätig. Kandinsky war ein Künstler des Expressionismus und einer der Wegbereiter der abstrakten Kunst. Er wird häufig nach eigenen Angaben als Schöpfer des ersten abstrakten Bildes der Welt genannt, das aber möglicherweise mit der Angabe des Jahres 1910 statt 1913 vordatiert ist.[3]

geboren am: 04.12.1866 in Moskau, vor 154 Jahren
gestorben am: 13.12.1944 in Neuilly-sur-Seine, Frankreich , vor 76 Jahren ... im Alter von 78 Jahren

Profession: GrafikerIn KunsttheoretikerIn MalerIn
Nationalität: russisch
Wikipedia: Wassily_Kandinsky

________ ausgewählte Werke: ____________________

1911 Gemälde - Impression III (Konzert)
Unter dem Eindruck der neuartigen Musik Schönbergs malte Kandinsky kurz darauf das Bild Impression III (Konzert) und schrieb dem ihm unbekannten Komponisten einen Brief, womit er eine inhaltliche Diskussion auslöste, in der Kandinskys „Thesen von der Verwandtschaft der Dissonanzen in der Kunst in der aktuellen Malerei wie in der musikalischen Komposition von Schönberg […]


1911 Gemälde - Das Jüngste Gericht/Komposition V
https://de.wikipedia.org/wiki/Wassily_Kandinsky#/media/File:Wassily_Kandinsky,_Komposition_V,_1911.jpg


1911-12-18 Buch - Über das Geistige in der Kunst, insbesondere in der Malerei
Buch Über das Geistige in der Kunst, insbesondere in der Malerei. Hierbei handelt es sich um eine Publikation, die Vorläufer in dem Buch mit dem Titel Grundprobleme der Malerei. Ein Buch für Künstler und Lernende[30] hat.


1912-05-01 Druckwerk - Der Almanach „Der Blaue Reiter“
Der Almanach „Der Blaue Reiter“ erschien ein halbes Jahr später, im Mai 1912, im Piper Verlag.
Das Wort „Almanach“ musste auf Wunsch des Verlegers Piper aus dem Titelholzschnitt von Kandinsky vor Drucklegung entfernt werden. Geplante weitere Ausgaben erschienen nicht mehr, dafür wurde 1914 eine zweite Auflage mit neuem Vorwort Marcs nachgedruckt.


1926 Schrift - Punkt und Linie zu Fläche
1926 erschien seine theoretische Schrift: Punkt und Linie zu Fläche.[43]


_______ ausgewählte Lebensereignisse: ___________________

1866
vor 154 Jahren

Geburt Wassily_Kandinsky
1885
vor 135 Jahren

Ausbildung Abitur Abitur 1885 am humanistischen Gymnasium in Odessa
1885
vor 135 Jahren

Ausbildung Studium Er begann 1886 in Moskau Rechtswissenschaften, Nationalökonomie und Ethnologie an der LomonossowUniversität zu studieren. Während des Studiums malte er und besuchte Kunstausstellungen.
1892
vor 128 Jahren

Ausbildung Beendigung des Studiums 1892 beendete Kandinsky sein Studium mit dem juristischen Staatsexamen
1892
vor 128 Jahren

Eheschhließung 1892 Hochzeit mit seiner seine Cousine Anja Tschimiakin
1893
vor 127 Jahren

beruflicher Werdegang Assistenz, Promotion 1893 wurde er Assistent der juristischen Fakultät an der Moskauer Universität, promovierte mit der Dissertation >Über die Gesetzmäßigkeit der Arbeiterlöhne> und wurde zum Attaché der juristischen Fakultät ernannt.[6]
1895
vor 125 Jahren

beruflicher Werdegang Druckereileiter 1895 arbeitete Kandinsky als künstlerischer Leiter einer Druckerei in Moskau.
1897
vor 123 Jahren

berufliche Ausbildung Schulbesuch, Malschule zog nach München, wo er zunächst von 1897 bis 1899 die private Malschule von Anton Ažbe besuchte
1900
vor 120 Jahren

Ausbildung Studium Ab 1900 studierte er an der Kunstakademie München bei Franz von Stuck.
1900
vor 120 Jahren

Ausbildung Studium Ab 1900 studierte er an der Kunstakademie München bei Franz von Stuck.
1901
vor 119 Jahren

Gruppengründung, Schulleitung "Phalanx" - "Schule für Malerei und Aktzeichnen" 1901 war er zusammen mit Wilhelm Hüsgen und anderen Künstlern einer der Gründer der Künstlergruppe Phalanx und Leiter der dazugehörigen „Schule für Malerei und Aktzeichnen“.
1901
vor 119 Jahren

Begegnung Gabriele Münter Während des Unterrichts dort begegnete er Gabriele Münter, die seine Lebensgefährtin wurde.
1903
vor 117 Jahren

Reisen, Besuche In den Jahren 1903 bis 1904 machte er Reisen nach Italien, in die Niederlande und nach Nordafrika, zudem Besuche in Russland. Ab 1904 war er im Salon d’Automne in Paris vertreten. 1906 bis 1907 verbrachte er in der französischen Stadt Sèvres bei Paris.
1908
vor 112 Jahren

Begegnungen Marianne von Werefkin, Alexej Jawlensky, Rudolf Steiner Für Kandinskys künstlerische Weiterentwicklung war Murnau am Staffelsee eine entscheidende Station. Dort kam es im Sommer 1908 für ihn und Münter zur bedeutungsvollen Zusammenarbeit mit Marianne von Werefkin und Alexej Jawlensky, sowie Rudolf Steiner.
1908
vor 112 Jahren

Mitgliedschaft Berliner Secession Seit 1908 war Kandinsky Mitglied der Berliner Secession.
1909
vor 111 Jahren

Vereinsgründung Neue Künstlervereinigung München ... Weihnachten 1908 konzipierten Werefkin, Jawlensky, Adolf Erbslöh und Oscar Wittenstein im „rosafarbenen Salon“[15] der Werefkin allein die Idee, die Neue Künstlervereinigung München[16] (N.K.V.M.) ins Leben zu rufen. Münter und Kandinsky waren jedenfalls an dem Projekt zunächst nicht beteiligt. Darüber ärgerte sich Kandinsky noch Jahre später[17], was zu einem gewissen Grad sein zögerliches Verhalten erklärt, als man ihm im Januar 1909 anbot, den Vorsitz der N.K.V.M. zu übernehmen.
1911
vor 109 Jahren

Begegnung Franz Marc , Arnold Schönberg Am 1. Januar 1911 hielten sich Kandinsky und Münter in Marianne von Werefkins Atelierwohnung in der Giselastraße 23 auf; Franz Marc kam dort erstmals hinzu. Sie besuchten gemeinsam am folgenden Tag, begleitet von Alexej Jawlensky und Helmuth Macke[19], ein Konzert von Arnold Schönberg in München.
1911
vor 109 Jahren

Vorsitzniederlegung N.K.V.M. Als es in der N.K.V.M. immer häufiger zu Unstimmigkeiten gekommen war, die sich an Kandinskys zusehends abstrakter werdender Malerei entzündete – man forderte von ihm „möglichst verständliche Werke“ –, legte Kandinsky im Januar 1911 den Vorsitz der N.K.V.M. nieder. Er blieb aber vorerst Mitglied des Vereins.[21] Im Juni entwickelte er Pläne zu eigenen Aktivitäten außerhalb der N.K.V.M. Eine „Art Almanach“, den er zunächst „Die Kette“[22] nennen wollte, gedachte er herauszubringen. Franz Marc gewann er zum Mitmachen, indem er ihm die gemeinschaftliche Redaktion des Buches Der Blaue Reiter anbot.
1911
vor 109 Jahren

Verlassen der N.K.V.M. Kandinsky , Marc, Münter und Alfred Kubin Kandinsky malte das legendäre abstrakte Gemälde mit dem bedeutungsvollen Titel Das Jüngste Gericht/Komposition V, das mit über fünf Quadratmetern eindeutig gegen die Satzung der N.K.V.M. verstieß.[24] Am 2. Dezember wurde das Bild der Jury präsentiert und fiel folgerichtig durch. „Protest“[25] vortäuschend, verließen Kandinsky und Marc die N.K.V.M. Münter und Alfred Kubin schlossen sich ihnen an. Mehr als 20 Jahre später verriet Kandinsky erstmals seinen und Marcs Plan: „Da wir beide den ‚Krach‘ schon früher witterten, hatten wir eine andere Ausstellung vorbereitet
1911
vor 109 Jahren

Redaktion Der Blaue Reiter Am 18. Dezember 1911 wurde die erste Ausstellung der Redaktion Der Blaue Reiter in der Modernen Galerie Thannhauser[28] in München eröffnet.
1914
vor 106 Jahren

Ortswechsel Rückkehr nach Russland Ein Jahr vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs war Kandinsky in der Armory Show in New York mit Improvisation Nr. 27 und mit sieben Bildern im Ersten Deutschen Herbstsalon in Berlin vertreten. Nach der deutschen Kriegserklärung gegen Russland am 1. August 1914 konnte er nicht in Deutschland bleiben und floh mit Gabriele Münter am 3. August in die Schweiz. Von dort aus reiste er im November ohne Münter über Zürich weiter nach Russland und ließ sich in Moskau nieder.[36]
1917
vor 103 Jahren

Akademiegründung, Eheschließung mit Nina Andrejewsky Kandinsky erhielt verschiedene Professuren und gründete eine „Akademie der Kunstwissenschaften“.[37] Am 11. Februar 1917 heiratete er in zweiter Ehe Nina Andrejewsky, nachdem er bereits 1911 von seiner ersten Frau geschieden worden war und mit Gabriele Münter nach einem letzten Treffen in Stockholm 1916 gebrochen hatte.
1920
vor 100 Jahren

Leitung Instituts für Künstlerische Kultur 1920 als erster Leiter des Instituts für Künstlerische Kultur (russisch Институт Художественной Культуры; Transkription: Institut chudoschestwennoj kultury; kurz: ИНХУК; Transkription: INChUK) in Moskau
1920
vor 100 Jahren

persönlicher Verlust Tod seines Sohns Wsewolod 1920 starb sein 1917 geborener Sohn Wsewolod.
1921
vor 99 Jahren

Ortswchsel Ausreise aus Russland Das Ehepaar Kandinski reiste im Dezember 1921 über Riga nach Berlin aus.
1922
vor 98 Jahren

Lehrtätigkeit Bauhaus in Weimar (Gropius) Kandinsky nahm im Juni 1922, dem Ruf von Walter Gropius folgend, eine Lehrtätigkeit an der Werkstatt für Wandmalerei am Bauhaus in Weimar auf. Er konnte zwar legal ausreisen und nahm zwölf seiner Bilder mit, die restlichen verblieben jedoch im Depot des Moskauer Museums.
1922
vor 98 Jahren

Lehrtätigkeit Bauhaus in Weimar (Gropius) Kandinsky nahm im Juni 1922, dem Ruf von Walter Gropius folgend, eine Lehrtätigkeit an der Werkstatt für Wandmalerei am Bauhaus in Weimar auf. Er konnte zwar legal ausreisen und nahm zwölf seiner Bilder mit, die restlichen verblieben jedoch im Depot des Moskauer Museums.
1922
vor 98 Jahren

lehrtätigkeiten Weimar, Dessau und Berlin Bis zur Schließung des Bauhauses im Jahr 1933 durch die Nationalsozialisten war Kandinsky als Lehrer in Weimar, Dessau und Berlin tätig, wo er in Kontakt mit dem russischen Konstruktivismus kam. In dieser Zeit setzten sich endgültig die geometrischen Strukturen in seinen Bildern durch. In Dessau war er gemeinsam mit Paul Klee einer der Bewohner der Meisterhäuser des Bauhauses.
1924
vor 96 Jahren

Gründung Künstlergruppe Die Blaue Vier 1924 gründete er mit Lyonel Feininger, Paul Klee und Alexej von Jawlensky die Künstlergruppe Die Blaue Vier.
1928
vor 92 Jahren

Staatbürgerschft Punkt und Linie zu Fläche 1928 erwarb Kandinski die deutsche Staatsbürgerschaft.
1929
vor 91 Jahren

Ausstellung Galerie Zack in Paris 1929 fand seine erste Einzelausstellung von Aquarellen und Zeichnungen in der Galerie Zack in Paris statt.
1930
vor 90 Jahren

Treffen mit olomon R. Guggenheim m Jahr 1930 traf er in Dessau mit Solomon R. Guggenheim zusammen. Diese Begegnung hatte Hilla von Rebay vermittelt, die Guggenheim dazu hatte bewegen können, eine Sammlung abstrakter zeitgenössischer Kunst anzulegen.
Guggenheim kaufte einige Bilder; nach und nach wurde daraus mit über 150 Arbeiten eine der größten Sammlungen von KandinskyWerken, die im Museum of NonObjective Painting, dem heutigen GuggenheimMuseum, zu sehen sind.
1933
vor 87 Jahren

Emigration Frankreich im Jahr 1933 emigrierte das Ehepaar Kandinsky nach Frankreich und zog nach NeuillysurSeine bei Paris, wo es am Boulevard de la Seine 135 eine Wohnung bezog.
Kandinsky hatte es schwer, hier Fuß zu fassen, da die abstrakte Kunst wenig Anerkennung fand und kubistische sowie surrealistische Werke in den Galerien vorherrschten.
1934
vor 86 Jahren

Ausstellungen Paris 1934 nahm er an der Ausstellung der Künstlerbewegung AbstractionCréation in Paris teil.
1936 folgte die Teilnahme an den Ausstellungen Abstract and Concrete in London und Cubism and Abstract Art in New York.
1934
vor 86 Jahren

Staatbürgerschaft 1939 nahm das Ehepaar Kandinsky die französische Staatsbürgerschaft
1937
vor 83 Jahren

Werksbeschlgsmahme Ausstellung: Entartete Kunst in München 1937 wurden 57 seiner Werke in deutschen Museen von den Nationalsozialisten beschlagnahmt und 14 davon in der Ausstellung Entartete Kunst in München gezeigt.
1937
vor 83 Jahren

Ausstellung Ausstellung: Origines et Dévellopment de l’Art International Indépendant im Musée Jeu de Paume. Kandinsky beteiligte sich an der Pariser Ausstellung Origines et Dévellopment de l’Art International Indépendant im Musée Jeu de Paume.
1939
vor 81 Jahren

Werksbeendigung Komposition X Kandinsky beendete seine letzte große Arbeit im Bereich der „Kompositionen“, die Komposition X.
1944
vor 76 Jahren

Tod Wassily_Kandinsky

______ Zeiten Orte Länder ______
 

Personenreport vom 2020-08-12


____ project_ timeline___© 2013-2020 _ design & realisation ___ wolfgang gieschler ___ www.project-timeline.de___ wogi[ät]inter.net ___ [Impressum]